Das dritte Geschlecht (m/w/d)

Am 10. Oktober 2017 beschloss das Bundesverfassungsgericht, dass ein drittes Geschlecht existiert. Das hatte viele teilweise ungeahnte Folgen, auch für den Arbeitgeber. Denn in Paragraph 11 des „AGG“ (Allgemeinen Gleichsetzung Gesetz) muss ein Arbeitgeber in einer Stellenanzeige alle Geschlechter ansprechen. Bis jetzt hatte ein M/W gereicht.

Jetzt gibt es jedoch ein drittes offizielles Geschlecht. Deshalb müssen Arbeitsplätze jetzt auch für dieses „dritte Geschlecht“  ausgeschrieben werden. Sonst haben die Benachteiligten nach § 13 das Recht sich zu beschweren, im schlimmsten Fall können sie sogar klagen, da sich der Arbeitgeber der Diskriminierung verdächtig macht. Deshalb müssen Arbeitgeber sowas wie M/W/D schreiben, um gesetzeskonform zu bleiben.

Obwohl das alles in letzter Zeit ein größeres Thema war, gibt es dennoch Verwirrung unter den Bewerbern und Arbeitnehmern. So verstehen viele unter m/w/d: „Männlich, Weiblich, deutsch“. Deshalb schreiben einige Arbeitgeber auch Jobs mit „M/W/Divers“ aus, um Missverständnisse zu vermeiden. Da es gesetzlich nicht geregelt ist, wie man alle Geschlechter ansprechen soll, benutzen z.B. AXA und ALDI ein „x“ statt einem „d“. Man kann auch einfach ein Sternchen setzen, und dann erwähnen, dass das Jobangebot unabhängig von Geschlecht, Rasse, Herkunft usw. besteht.

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